Black Thorn

Kapitel 2 - Teil 2

Sytis - Die Felsenstadt

Die Gruppe beschloss sich den Palast der Shivalahala von außen anzusehen, um zu überlegen wie es weiter gehen sollte. Unterwegs wurden abermals kurz zwei Obsidianer gesichtet und Denîe musste nach einer längeren Unterhaltung feststellen, dass Obsidianer keinen wirklichen Spaß in ihrem Leben haben. (;P)

Am Palast angekommen, konnte Ardurial bei einer Palastwache in Erfahrung bringen, dass die Shivalahala sich immer in der Vollmondnacht eine Stunde Zeit nimmt, um Pilger zu empfangen. Da dies erst in 8 Tagen der Fall sein würde, und die Gruppe eigentlich mit dem Luftschiff weiter reisen wollte, entschlossen sie der Prophetin eine Kopie der Namensliste zukommen zu lassen. Nachdem sich die Besorgung von Papier und Tinte als schwerer herausstellte als gedacht, aber auch dieses Hindernis gemeistert war, überbrachte Jorian dem Wachmann (einem Elitesoldaten des Drachenordens, und damit direkt der Shivalahala unterstehend) die Nachricht. (Freundlicherweise hatte er dies für Denîe übernommen.)
Nachdem das erledigt war, wollte man im silbernen Drachen das hoch gepriesene Fischmahl kosten. Auf dem Weg dorthin lauschte die Gruppe der mitreißenden Rede von Talarius Marath (gold-gelb). Die Familie Marath saß einst als 8. Niala im Rat, fiel aber nach einer bedeutenden verlorenen Schlacht gegen das Haus Ishkarat in Ungnade.

Im silbernen Drachen mussten die Helden dann feststellen, dass sie ausgeraubt worden waren und die Lokalität mir knurrenden Mägen wieder verlassen. Auch im gemieteten Gasthaus wartete eine unangenehme Überraschung, denn alle Habseligkeiten der Gruppe waren durchsucht worden, allerdings fehlte nichts. Die Stadtwache wurde nicht ganz wahrheitsgemäß über die Vorfälle informiert, aber allen war klar, dass nur wenig Hoffnung auf die Aufklärung bestand.

Am Abend schnappte Argai ein Gespräch darüber auf, dass immer wieder verschiedene Arbeiter-Skrang während des Tauchens nach Nahrung verschwanden.

Am nächsten Tag tauchte Jorian nicht wie verabredet auf. Der Rest der Gruppe erfuhr, dass er schon am Vorabend nicht an seinem Schiff angekommen war. Argai nahm kurzerhand einen Job auf dem Schiff an, während Ardurial und Denîe etwas planlos auf die Suche nach Jorian gingen. Unterwegs wurden sie von Stadtwachen angehalten, die ihr Visum sehen wollten. Beide flohen, aber nur Ardurial konnte entkommen.

Daraufhin suchten Argai und Ardurial nach Denîe und Jorian, allerdings ohne Erfolg. Unterwegs hörten sie auf der 4. Ebene einen Hilfeschrei und Kampfgeräusche, konnten aber niemanden entdecken, als wären die Beteiligten einfach verschwunden. Ardurial sprach später noch mit Talarius Marath, aber der schien nichts über das Verschwinden der beiden fehlenden Helden zu wissen.

In der Zwischenzeit war Denîe in ein Gefängnis gebracht worden, wurde dann verlegt und zu einem Gespräch mit einer Skrang-Frau gebracht. Diese erklärte ihr, dass die tote Frau ihre Agentin gewesen war, dass sie eine Verschwörung gegen die Shivalahala vermutete und dass sie nun wollte, dass die Helden weiter ermittelten. Dies sei ihre einzige Chance, um ihre Unschuld am Mord der Agentin zu beweisen. Weiter erklärte sie, sie wolle die Gruppe für den Fall, weil es dann keine Verbindung zu ihr gäbe. Sie machte deutlich klar, dass die Gruppe kooperieren sollte, da sie sonst wegen irgendwelchen Unsinns verhaftet und verurteilt werden würde. Sie gab ein paar Infos über die Leute auf der Liste heraus und erklärte, dass die Gruppe ihr Beweise für diese Verschwörung bringen sollte. Sie müssten nicht übermäßig überzeugend sein, sie bräuchte nur irgendetwas, das sie vorlegen könnte. Wenn den Helden dies gelingen würde, würde sie sie reich belohnen. Jorian hatte sie allerdings nicht in ihrer Gewalt. Sie bestätigte aber die Gerüche über einen Lebensstein. Sie sagte, sie würde der Gruppe die Stadtwache vom Leib halten und sie gab Denîe einen Kontakt, an den sie sich wenden konnte.

Am Abend traf Denîe die anderen beiden wieder und erzählte ihnen was passiert war. Agent zu sein, schien recht praktisch zu sein, denn die Helden bekamen bessere Zimmer und Geld.

Am nächsten Tag kundschafteten die Drei die verschiedenen Lokalitäten der Verdächtigen aus. Sie konnten folgendes herausfinden: Laden und Haus des Zwerges waren am wenigsten gesichert, die Taverne war schon etwas schwieriger, da es sich um nur ein Haus handelte, indem die Verdächtige auch lebte. Der Hauptmann lebte mitten in der 4. Ebene in den Offiziersquartieren und die Adligen in gut gesicherten Häusern. Denîe konnte die ein oder andere Schwachstelle identifizieren.

Am Abend tauchte Jorian wieder auf. Er erzählte, dass er bei den anderen Obsidianern gewesen war und dass sie der Gruppe wohlgesonnen waren. Allerdings waren sie besorgt und baten die Gruppe um Hilfe. Sie erzählten, es gäbe sehr viele geheime Tunnel in der Stadt, aber neuerdings würden diese wieder häufiger genutzt werden. Sie vermuteten, dass es sich um Sklavenhändler handelte und dass diese die verschwundenen Skrang entführt hatten. (Spekulation: evtl. sind die Silbernen beteiligt.) Sie erklärten, dass die Tunnel magisch gesichert waren, aber es nicht schwer sein sollte einen Magiekundigen dafür zu finden. Agai und Ardurial meinten einen der Eingänge zu kennen.

In der Nacht wollte die nun wieder vereinte Gruppe in den Laden des Zwerges einbrechen, wurde aber auf dem Weg dorthin angegriffen. Die Angreifer konnten getötet werden, einer jedoch entkam.

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Arrcena

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