Black Thorn

Kapitel 5 - Teil 1

Ein gut bezahlter Gefallen

Eines Tages nach dem vielen Trainieren für höhere Disziplinen und auch Kreise kommt ein Junge mit einer schrieftlichen Nachricht für Argai. Ein Treffen für den nächsten Abend um Mitternacht im „kleinen Schneiderlein“ wird vorgeschlagen.

Wir untersuchen die Gegend und es ist ein normales Schneiderviertel. Dini kauft unauffälliges Gewand für Argai. Am Abend soll Argai alleine gehen, die anderen gehen schon vorher in die Kneipe und halten die Augen offen.All das Mißtrauen war umsonst, da es doch eine Nachricht von Thalin, einem Auge Thorals ist. Ein Bekannter von ihm, für den er bürgt, braucht Abenteuerer.

Wir suchen am Folgetag Charboyya, einen reichen Tuchhändler mit Problemen auf. Er soll der Größte in der Stadt sein. Er hört uns an und was wir über uns erzählen können und wir sollen dann alle zusammen am nächsten Tag wiederkommen. Es geht um eine Expedition zu seinem Heimatdorf Hento, zu Korrespondenzzwecken. Am Folgetag kommen wir samt dem Magier von unter dem Berg zu ihm und die verhandelten 400 Silber sollen jedem gehören, wenn wir fünf Briefe zustellen und die Antwort mitbringen. Schön wäre es, wenn wir etwas über die letzten Boten herausfinden können, die von Jimboyla empfohlen worden waren. Die Trollanführerin hieß Abalench (?), ein menschlicher Magier, der Windling Lini, ein Ork und vielleicht zwei weitere Menschen. Sie hatten Erkennungszeichen aus Holz: sein Handelswappen. Solche sollen wir auch bekommen. Er hat noch eine 1,65m Scoutin aufgetrieben: Hanna, die mitkommen soll. Er gibt uns eine treffliche Karte zum Dorf. Wir kaufen für 60 Silber pro Nase Proviant. Georg besorgt von den Zwergen einen Esel (kein leichtes Unterfangen, bei dem ihm der gute Jorian helfen muss). Ein Wasserfaß, Hafer für den Esel kommen auch noch mit.

Wir ziehen los in die Steppe. Jagen unterwegs hin und wieder mit einigem Erfolg. Jorian und Hanna können das! Dann treffen wir eine Reisegruppe und veranstalten nach einigem Mißtrauen aufgrund der Langeweile einige Wettkämpfe: Argai besiegt den Orkveteranen knapp im Ringen, Hanna unterliegt knapp dem fremden Bogenschützen, Dini tanzt mit einem der Reisenden…

Es folgen 16 weitere langweilige Reisetage, einige Dörfer mit 10-60 Einwohnern ziehen an uns vorbei (sie sollen mißtrauisch sein, deswegen lassen wir sie in Ruhe).

Eines Nachts überfällt uns ausgerechnet die ehemaligen Boten des Tuchhändlers. Jedenfalls die Magierin und zwei der Menschen, die übrig sind. Sie sind in mieserabelen Zustand und wir überwältigen sie problemlos. Natürlich hätten wir sie auch in top Zustand besiegt. Das wäre vielleicht Thystonius-gefälliger gewesen.

Die Magierin heißt Avela und erzählt uns von der Grimmlegion, die in Hento eingezogen sein soll. Vor deren Ankunft konnten sie die Briefe abgeben und warteten dann auf die Rückantworten. Das sollte nicht mehr geschehen, da die Legion eintraf.

Georg erinnert sich und erzählt was er über die Grimmlegion weiß: eine Organisation, deren Aufgabe die Vernichtung von Horrors und Taints in Barseive ist. Sie sind skrupellos und ihnen sind alle Mittel recht. Es gibt keine zentrale Autorität, so dass sich jeder den Namen aneignen kann. So gibt es auch viele Schurken unter ihnen, was die Normalbevölkerung Respekt vor ihnen gelehrt hat. Ein einfacher, normaler Horror ist kein Gegner, da sie meist Adepten sind. Sie erwarten vom Volk Unterkunft, Respekt, Dankbarkeit und Verpflegung, was sie auch meist bekommen. Es wurde auch schon von internen Quärelen berichtet, Gut gegen Böse? Sie tragen nachtschwarze Rüstungen mit silbernen Verziehrungen und geben sich mysteriös. Sie geben mystische Kräfte an. Teilweise sind sie Magier und Adepten und deswegen fragt niemand genau nach, sondern geht ihnen eher aus dem Weg. Sie wurden vom Zwergen-Nethermancer Norvul gegründet vor langer Zeit nach dem Vorbild der Stolzen Legion aus der Vorzeit. Sein Motto ist: „Im Zweifel hackt sie in Stücke“. Sehr sympathisch. In der Zeit der Insekten-Horrors gab es eine große Schlacht der Stolzen Legion. Zu Zeiten der Orichalkumkriege war sie schon fast wieder in Vergessenheit gefallen.
In Städten anzutreffende Grimm Legionäre sind meist Banditen.

Wir reisen mit den drei Verwundeten in den nächsten vier Tagen zum nächsten Dorf in Richtung Hento, wo wir sie loswerden wollen. Der Dorfvorsteher – ein Ork namens Rhamduc hat früher mal in Bartertown gelebt. Die Kräuterfrau versorgt die Verwundeten, da ja keiner von uns ein echter Heiler ist. Sie geben uns ein Haus, in dem wir übernachten können. Wir können Jagdgut räuchern. Dann gibt es Abendessen.

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Arrcena

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