Black Thorn

Kapitel 3 - Teil 2

Auf der Suche nach den Lehrlingen

1) Hinterherirren
Es wurde zugesagt, den Auftrag weiter ausführen zu wollen, und alle erhielten 100 Silbermünzen und eine Luftschiffpassage nach Vestrimon spendiert.

Dort angekommen, ergaben Erkundungen am Hafen schnell, dass die gesuchten Assassinen im Gasthaus „Zum Braunen Eber“ abgestiegen sind und bereits vor fünf Tagen ein Schiff weiter nach Süden genommen haben.

Da damit die Strategie, die Assassinen mit dem Luftschiff zu über- bzw. mindestens einzuholen, gescheitert war, ging die Reise in die entgegengesetzte Richtung weiter nach Daranis, um ihnen zumindest dort zuvorzukommen.

In Daranis wurde auf dem Markt in Erfahrung gebracht, dass der zu schützende Haldan bereits schon seit über einem Jahr abgereist ist. Vorher versetzte er seine gesamte Nachbarschaft in Angst und Schrecken, und es kreisten Gerüchte um dunkle Magie und verbotene Rituale. Angeblich sei Haldan in den Servus-Dschungel verschwunden – ein Gebiet so groß und undurchdringlich, dass eine Suche schier aussichtslos erschien.

Frustriert zog man sich zur Nachtruhe zurück. Am nächsten Tag sollte es nach Bartertown weitergehen, aber es kam ganz anders …

2) Die etwas andere „Beauftragung“ …
Auf dem Weg zum Gasthaus wurde jeder Abenteurer von einem kleinen Giftpfeil getroffen. Anbei die nette Botschaft „Bringt mir, was ihr in den Katakomben von Scoris Tabarin findet und bringt es zum Wirt vom Grünen Stahl.“

Wutentbrannt machte man sich am nächsten Tag zum Grünen Stahl auf, um den Wirt zur Rede zu stellen. Leider war der Mann unkooperativ und konnte seine Argumente mit zehn böse blickenden Trollen und Orks verstärken, so dass alle unverrichteter Dinge und frustriert wieder abzogen. Es wird wohl oder übel nichts anderes übrig bleiben, als diesen Auftrag zu erfüllen.

Da erschien Hilfe in Form einer kleinen, bunten Elfe namens Rezia. Nach einer ausführlichen Runde Geschichtenerzählen mit dem Trollkrieger führte sie die Gruppe zu einem Schrein, doch der anwesende Questor konnte auch nicht weiterhelfen. Die Kapazität der Stadt, der Heiler Hambrian Niviel, sei zurzeit nicht vor Ort und würde erst morgen zurückkehren.

Weiterhin frustriert und ungewillt, sich zum Einbrecher machen zu lassen, folgte ein Besuch beim eigentlichen Ziel des Auftrags, dem Händler Scoris Tabarin. Dieser war distanziert, aber außer der Verdopplung der Wachen und der Nennung ein paar Namen seiner Gegner ebenfalls unkooperativ.

Am Abend traf ein weiter Pfeil mit einer Nachricht ein: „Ich kann euch mit dem Gift und 1000 Silbermünzen helfen, wenn ihr mir mit Scoris helft.“

Zudem parkte auf dem Markt ein roter Wagen mit der Beschriftung „Ratans Mittelchen & Vorhersagen“ ein. Der Besitzer zeigte sich freundlich und half bei der Analyse der Vergiftungen. Er bestätigte die Wirksamkeit des Giftes und behauptete, es sei Blutmagie mit im Spiel. Zudem gäbe es kein bekanntes Gegengift. Erstaunlicherweise habe er auch ein paar Informationen zu dem verschwundenen Haldan. Dieser sei vermutlich nicht tief in den Dschungel geflüchtet und befindet sich eventuell in einem Dorf keine zwei Tagesreisen von Daranis.

3) In die Kanalisation unter der Karawanserei
Da alle Ermittlungsversuche nichts gefruchtet hatten, stieg man des Nachts in die Kanalisation ein und brach über einen Zisternenraum in die Katakomben unter der Karawanserei ein. Nach der Betäubung mehrerer Wachen wurde ein Raum mit einem drachengeschmückten Tor gefunden.

Das erste Rätsel öffnete das Tor, aber drei weitere waren nötig, um es auch durchschreiten zu können.

Das Erste gelang.

Das Zweite gelang.

Und das dritte Rätsel …?

- to be continued -

Comments

Arrcena

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.